Neu ab Dezember 2013 - Nagelpilzbehandlung mit Lasertechnologie

Ab Dezember 2013 werde ich Nagelpilz in meiner Praxis mit hochmoderner Lasertechnologie behandeln. Die Erfolgsquoten sind wie bei vielen Behandlungen mit nicht ganz 100% zu bewerten, allerdings haben Studien einen 80%igen Erfolg bescheinigt. Diese aus den Vereinigten Staaten eingeführte Behandlungsmethode des Nagelpilzes kann  ich nun auch anbieten.

 

Hier nun einige oft gestellten Fragen zu diesem Thema:

Was ist Nagelpilz?

Die Pilzinfektion ist eine der häufigsten Infektionen beim Menschen. Sie kann Haare, Haut und Nägel befallen. Die Infektion erfolgt häufig in öffentlichen Schwimmbädern, in Saunen, Fitness-Studios etc.. Das feuchtwarme Milleu in Sportschuhen begünstigt das Pilzwachstum, so dass häufig Sportler von Nagelpilzinfektionen betroffen sind.


Wie funktioniert die Laserbehandlung?

Bei der erfolgreichen Behandlung durchdringt der Laserstrahl den befallenen Nagel und erwärmt das Nagelbett bis zu einer Temperatur, bei der der Nagelpilz thermisch zerstört wird ohne dabei das Nagelbett selbst und das umliegende Gewebe zu schädigen.


Ist die Behandlung schmerzhaft und gibt es Nebenwirkungen?

Die Behandlung ist nicht schmerzhaft. Die meisten Patienten empfinden lediglich ein Wärmegefühl, manche ein leichtes Kribbeln. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.


Wie lange dauert eine Behandlung?

Eine Behandlung dauer ca. 20 Minuten.


Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten?

Bei dieser Behandlung handelt es sich um eine Leistung, die nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird. Privatversicherte Personen sollten sich ggfs. vor der Behandlung bei ihrer Versicherung über eine mögliche Kostenübernahme informieren.


Nagelpilzinfo

Die Nagelpilzinfektion ist eine recht verbreitete Infektion. In Deutschland sind mehr als 12 % der Bevölkerung von einem Nagelpilz befallen. In der Regel sind hierbei die Fußnägel befallen und nur selten die Fingernägel, da das Wachstum des Nagelpilzes in einem feuchtwarmen Milleu gefördert wird. Hierdurch haben sehr häufig Sportler mit diesem Problem zu kämpfen. Weiter wirken Durchblutungsstörungen bei Diabetikern oder der Druck auf den Fuß durch enge Schuhe begünstigend auf die Entstehung von Nagelpilz. Bei den Pilzen handelt es sich zumeist um sogenannte Fadenpilze (Dermatophyten). Die Übertragung der Infektion erfolgt durch Sporen. Diese sind äußerst widerstandsfähig. Sie können mehrere Wochen auf Handtüchern, Badematten oder sonstigen Fußbodenbelägen überleben und somit ansteckend bleiben. Die Ansteckung erfolgt in der Regel in öffentlichen Sport- und Freizeiteinrichtungen (Sportstätten, Schwimmbäder etc.).

Am häufugsten wird der Nagel und das Nagelbett befallen. Dies zeigt sich in der Regel in einer gelblich bis bräunlichen Verfärbung des Nagelbettes und der Unterseite des Nagels sowie bei stärkerer Ausprägung in einer Verdickung des Nagels, der beim Schneiden etwas bröselt. Bei einer Infektion durch Fadenpilze erfolgt die Verfärbung am Nagelrand, bei Befall mit Hefepilzen beginnt die Verfärbung am Nagelwall. Ist die Nageloberfläche betroffen zeigen sich weiße Flecken oder eine bräunliche bzw. graue Oberfläche. Die Infektion kann somit zumeist durch das bloße Auge diagnostiziert werden.

Die klassischen Behandlungsmethoden bei der Nagelpilzinfektion bestehen im Auftragen spezieller Nagellacke sowie alternativ in der Einnahme spezieller Tabletten, die über einen Zeitraum von ca. 9-12 Monaten eingenommen werden müssen. Die Nagellacke, die pilzhemmende Wirkstoffe enthalten, wirken meist nur bei einem geringen Befall des Nagelrandes, sofern die Nagelmatrix nicht mitbefallen ist. Ist das Nagelbett oder mehr als die Hälfte des Nagels bzw. mehrere Nägel befallen, so konnte der Pilz bislang nur durch systemisch wirkende Medikamente (Tabletten) bekämpft werden, die über längere Zeiträume eingenommen werden müssen. Aufgrund der Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie läßt sich nur ein geringer Prozentsatz der betroffenen Personen auf diesem Wege behandeln. Weiter ist zu beobachten, dass die Erfolgsquoten bei dieser Therapie bei ca. 50% liegen und sich auch ein hoher Anteil der behandelten Patienten innerhalb der ersten fünf Folgejahre erneut ansteckt.

Im Gegensatz zu den klassischen Therapiemöglichkeiten bietet die laserbasierte Behandlung eine interessante Alternative ohne unangenehme Nebenwirkungen oder Beeinträchtigungen an.